Press and Reviews

Concerts

(...) magically wundersome improvisations, sometimes with fragile, sometimes with dense sounds, partly sitting on the floor legs crossed. Due to their capabilities to concentrate, the Performance was indeed strong.

 (Georg Pepl, orig. in German, HNA 2016)

 

„Einige schließen die Augen und lassen die Musik in ihrer Vorstellung Bilder malen. Weitzels E-Gitarre etwa wird da mal zu digitalen Fußtapsen, dann zum alten Röhrenradio auf der Suche nach einem klar klingenden Sender, der sich lange hinter dem Rauschen des Saxophons von Duettpartner Schubert versteckt. Speziell, außergewöhnlich und auf ganz besondere Weise faszinierend (Sascha Hoffmann, HNA, 2016)“.

 

"Weitzel brillierte mit einer abwechslungsreichen Soundcollage (Andreas Köthe, HNA 2015).

 

Concert review by Akira Saito (in Japanese) for the concert of Contemporary Shamisen Duo feat. Tanaka Yumiko in Tokyo, July 2018. --- Link

Concert review by Akira Saito (in Japanese) for the concert of Takashi Masubuchi, Ryota Saito and Joshua Weitzel Tokyo, July 2018. --- Link

Hessisch Niedersächsische Allgemeine, 28.06.2018

Concert review by Akira Saito (in Japanese) for the concert of Nicola Hein, Toshimaru Nakamura and Joshua Weitzel Tokyo, July 2017. --- Link

Concert review by Akira Saito (in Japanese) for the concert of Alfred Harth, Takeshita Yuma, Nicola Hein and Joshua Weitzel  in Tokyo, July 2017. --- Link

Releases

CD Review by Akira Saito (In Japanese) for "Genpatsuryoku" --- Link

CD Review by Akira Saito (In Japanese) for "#Fluteshamisen" --- Link

Review von Rigobert Dittmann zu #Fluteshamisen, Bad Alchemy 97
ULRIKE LENTZ - JOSHUA WEITZEL #Fluteshamisen (Factor Vac, FV01): Neben dem Mbira-Koto-Flirt von Richard Crandell & Masumi Timson ist das die gewagtere An­eignung einer 'Fremdsprache' als ureigenste. Weitzel erweist sich mit seiner Chuzao Shamisen als Umtriebler zwischen Kassels Lolita Bar, Kyoto und dem Cafe Oto, mit dem International Central German Noise Ensemble oder dem ResiDance Orchester kon­trastreich vor Ort, mit Chie Nagai, Eric Petzoldt, Ove Volquartz, Ken Ikeda hier und da, mit Alfred 23 Harth und Nicola Hein im Juli 2017 in Tokyo. Lentz ist eine Windsbraut und querflötende Botschafterin des Deep Listening, im Trio mit Michael Vorfeld & Reinhart Hammerschmidt, im Duo mit Robert Dick oder der Akkordeonistin Anja Kreysing. Der träumerisch gesuchte Einklang mit Weitzels tremolierendem Flirren und sprödem Geschrappe ist deep, allerdings auf beunruhigende Weise. Auf den schmalen Wegen in den tiefen Osten findet die züngelnde, trillernde, pfeifende Intuition hinter geschlos­senen Lidern ebenso zielsicher ihre Beute wie die an Draht schabenden, pickenden und prickelnden Finger, die der Stille klitzekleine und oft genug krumme Würmchen aus der Nase ziehen. Plink, plink, plink, plonk, ploink, und doch klingt das seltsam beredt und auch farblich schön angeschrägt. In tremolierenden Kurven, mit ostinater Insistenz, pickender Sturheit, zuerst und öfters aber auch nur sirrend wie mit zirpend reibendem Stäbchen. Dazu faucht Lentz durch die Zähne, presst Luft durch eine verstopfte Röhre, sie mundbrütet Altoschatten, glissandiert windschief, spaltet piccolo in piccolissimo, wischelt kleinlaut zu Pingpongpercussion. Beide so japanisch als würden sie auf die 'schwarzen Schiffe' pfeifen, so japanisch wie Gruselgeschichten (kaidan) und mit ebenso eiskaltem Thrill. Denkt an 'Yoshiwara Kaidan' auf "Ganryu Island". Seit John Zorn 1984 Michihiro Sato begegnete, ist die Shamisen der Samuraidutt unter den Instrumenten.